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Stadtgeschichte
Mächtig erhebt sich der Turm der im 13. Jahrhundert
errichteten St. Nikolaikirche am Marktplatz, gleich nebenan grüßt
das ehemalige Rathaus im Weserrenaissance-Stil ein Blick in Rintelns gute
Stube ist Geschichte pur. Um 1230 wurde die Weserstadt einst von Graf
Adolf IV. von Holstein-Schaumburg gegründet und erhielt bereits neun
Jahre später die Stadtrechte. Dank der günstigen Lage folgte
im Jahrhundert darauf das Messe-Privileg und Rinteln entwickelte sich
zu einem florierenden Mittelpunkt des Warenaustauschs. In Rintelns lebendiger
Altstadt läßt sich viel entdecken. Enge Gäßchen,
in denen die Zeit stehengeblieben scheint, malerische Winkel, die selbst
Spitzweg erfreut hätten, und ganze Zeilen fachwerkbunter Weserrenaissancehäuser
aus dem 16. und 17. Jahrhundert machen einen Bummel zum Augenschmaus.
Fast 200 Jahre lang (1621-1810) war Rinteln Sitz der Universität.
Zahlreiche Burgen thronen imposant auf den Weserbergen, wie etwa die Schaumburg,
die dem Landstrich ihren Namen gab und heute zudem für Gutes aus
Küche und Keller steht.
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